Aktuelles und Termine


In der Mitgliederversammlung vom 8. Dez. 2016 (s. u.) wurde beschlossen, den Verein aufzulösen. Das Vereinsvermögen fällt lt. Satzung der Kinderkrebshilfe Oberpfalz Nord e. V. zu.


Weißrusslandhilfe Oberpfalz, Humanitäre Hilfe für Tschernobylopfer e. V., Weiden

 

Einladung zur Mitgliederversammlung

 

 Datum: Donnerstag, 8. Dezember 2016

 

 Uhrzeit: 19:30 Uhr

 

 Ort: Sportheim, Weidener Straße 7, 92711 Parkstein. Tel. 09602 4006

 

 Tagesordnung

 

1.  Begrüßung, Bericht des 1. Vorsitzenden

 

2.  Bericht des Kassenwarts (bis 8. Dezember 2016)

 

3.  Bericht des Kassenprüfers

 

4.  Entlastung der Vorstandschaft

 

5.  Rücktritt der Vorstandschaft

 

6.  Neuwahlen. Bei erneutem Scheitern der Neuwahlen mangels Kandidaten

 

7.  Antrag zur Auflösung des Vereins und

 

8.  Abstimmung über Verwendung des Restvermögens sowie

 

9.  Bestellung eines Liquidators bzw. einer Liquidatorin

 

10.   Sonstiges

 

Weiden, 8. November 2016

 

1. Vorsitzender, Dr. Harry Nomayo, Zum Eicherlgarten 7, 92711 Parkstein

E-Mail: dr.nomayo.sen@gmx.net, Tel. 09602 6494


1. Spendenlauf der Gustl-Lang-Schule Weiden

Am Donnerstag, 07.07.2016 fand an der Gustl-Lang-Schule Weiden der erste Spendenlauf statt, an dem sich alle Schülerinnen und Schüler und auch Lehrkräfte beteiligten.

 

Die Startgeldsumme wurde mit Spenden aus der Lehrerschaft auf 1.000 € angehoben und an den Weißrusslandhilfe e.V. Weiden (Vorsitzender: Dr. H. Nomayo (Kinderarzt)) übergeben - s. u. Artikel aus "Der Neue Tag" vom 9. Juli 2016

 

 

 

siehe auch Dankesschreiben an die Gustl-Lang-Schule unter:

"Spenden" - Unsere Sponsoren


Aktuelle Berichte im Neuen Tag

Den vollständigen Artikel finden Sie auch unter:

http://www.oberpfalznetz.de/onetz/4588203-118-weissrusslandhilfe-sucht-musiker,1,0.html

Oberpfalznetz - Das Onlineportal des Medienhauses DER NEUE TAG

ws1005ca-nomayo.jpgSeit 19 Jahren besteht die Weißrusslandhilfe. "Kindern tut Hilfe not", titelte damals der NT. "Das gilt heute noch", betonte Vorsitzender Harry Nomayo (Dritter von rechts) bei der Jahreshauptversammlung. Bild: hfz
 

Man schätze, dass 70 Prozent aller weißrussischen Kinder unter Krankheiten leiden, die mehr oder weniger durch die Strahlenbelastung hervorgerufen wurden: angefangen bei angeborenen Missbildungen und chronischen Erkrankungen, verursacht durch Schwächungen des Immunsystems, über Schilddrüsenerkrankungen bis hin zu Krebs wie Leukämie. Der Vorsitzende berichtete im "Bräustüberl" über die Bemühungen, Akteure für Benefizveranstaltungen zugunsten der Weißrusslandhilfe zu gewinnen. Bisher seien die Aussichten auf erfolgreiche Anwerbung lediglich bei einer Vokal-Gruppe günstig. Er bat die Mitglieder, die Bemühungen um Benefizveranstaltungen im Jubiläumsjahr 2016 - 30 Jahre nach Tschernobyl - zu forcieren.

Und er appellierte an Gesangs-, Musikgruppen und Orchester im Raum Weiden und in den Landkreisen Neustadt und Tirschenreuth, sich bei Interesse an einem ehrenamtlichen Auftritt zu melden. Über die Web-Seite, betreut von Marianne Rössler, bestehe die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme.

Zuletzt berichtete Nomayo über das geplante Hilfsprojekt zur Organisation eines Aufenthalts von zehn weißrussischen Kindern aus radioaktiv stark betroffenem Gebiet in einem Rehabilitations- und Erholungszentrum nördlich von Minsk. Nach Diskussion wurde das Vorhaben einvernehmlich bejaht, unter der Voraussetzung, dass genügend Spendengelder gesammelt werden können. "Lassen Sie uns den Kindern aus den südlichen Gebieten Weißrusslands das Gefühl kennenlernen, dass eine Veränderung zum Guten möglich ist", appellierte Nomayo. "Allein das gibt ihnen schon Kraft, ihr Schicksal zu meistern." Das Spendenkonto: Kontonummer 177113 Sparkasse Oberpfalz Nord, BYLADEM1WEN. 


Den vollständigen Artikel finden Sie auch unter:
http://www.oberpfalznetz.de/onetz/4563317-118-tschernobyl-folgen-bis-heute,1,0.html
Oberpfalznetz - Das Onlineportal des Medienhauses DER NEUE TAG

Bild Wilck: Dr. Harry Nomayo

(ca) Die Katastrophe von Tschernobyl jährt sich am Sonntag, 26. April, zum 29. Mal. Seit 1996 engagiert sich der Verein Weißrusslandhilfe für die Bewohner der stark kontaminierten Gebiete im Süden Weißrusslands. Sie leiden noch immer gesundheitlich und psychisch unter den Folgen des Super-GAUs, sagt Vorsitzender Dr. Harry Nomayo. Dem Kinderarzt liegen besonders die Kinder am Herzen. Man schätzt, dass 70 Prozent aller weißrussischen Kinder gesundheitlich beeinträchtigt sind. Sollten genug Spenden eingehen, hat der Verein etwas Besonderes vor.

Was planen Sie denn?

Nomayo: Wir möchten für Kinder aus dem Rayon Wetka einen Ferienaufenthalt organisieren. Sie könnten für drei Wochen in das Erholungszentrum "Nadeshda" im Bezirk Wilejka, einem nicht-kontaminierten Gebiet etwa 80 Kilometer von Minsk. Falls unsere derzeit nicht sehr rosigen finanziellen Möglichkeiten durch Geldspenden gebessert werden können, sollen 10 Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren aus Wetka teilnehmen.

Was bedeutet das für die Kinder?

Nomayo: Sie sollen im Zentrum medizinisch, psychologisch und pädagogisch betreut werden. Für einen Außenstehenden mögen drei Wochen Abstand vom Alltag nichts besonders sein, aber für die Kinder wäre es sehr wohl etwas besonderes. Die Erfahrungen zeigen, dass sie überglücklich sind, die Not in den verseuchten Gebieten für kurze Zeit hinter sich zu lassen. Die positiven medizinischen Folgen sind messbar.

Mit welchen Spätfolgen des radioaktiven Fallouts müssen Menschen in Belarus heute zurecht kommen?

Nomayo : Sie leiden unter Krankheiten, die mehr oder weniger durch die Strahlenbelastung der langlebigen radioaktiven Substanzen hervorgerufen werden: Schwächung des Immunsystems, Schilddrüsenerkrankungen, Blutarmut und Leukämie.

Kann dort Gemüse und Fleisch unbedenklich gegessen werden?

Nomayo: Es gibt eine staatliche Überwachung für verkaufte Lebensmittel, aber für den Anbau im eigenen Garten nur unzureichend. In den besonders betroffenen Gebieten ist meines Erachtens ein unbedenklicher Verzehr von selbst erzeugtem Gemüse und Fleisch nicht möglich.

Sie sorgen sich 1996 mit viel praktischem Sinn um Opfer der Tschernobyl-Katastrophe. Heute erschüttert das Sterben von Flüchtlingen im Mittelmeer. Welcher Weg kann aus dieser Katastrophe führen?

Nomayo: Das Ertrinken von Flüchtlingen im Mittelmeer auf der Flucht von Krieg, Chaos und Elend in ihren Heimatländern ist herzzerreißend und beschämend für die ganze Welt, nicht nur die EU. Es gibt wohl keinen einzigen goldenen Weg aus dieser Katastrophe. Zunächst dringend sind sowohl Rettungseinsätze der EU und der internationalen Gemeinschaft. Aber auch eine geregelte europäische Einwanderungspolitik, die Menschen davon abbringen kann, die tödlichen Risiken einer Mittelmeerüberquerung mit untauglichen Booten auf sich zu nehmen.